Kaufberatung
Den richtigen Motorradhelm finden
Ein Motorradhelm muss nach ECE 22.06 geprüft sein und exakt passen. Miss den Kopfumfang ein bis zwei Zentimeter über den Augenbrauen, als Richtwert gilt 53–54 cm = XS bis 63–64 cm = XXL. Integralhelme bieten die höchste Abdeckung, Klapphelme punkten beim Auf- und Absetzen, Jethelme bleiben offen. Welche Bauform passt, entscheidet dein Einsatz.
Welcher Helmtyp passt zu dir?
Integralhelm · Kinnbügel: fest verbaut · Typischer Einsatz: Landstraße, Touren, sportlich · Kennzeichnung: P
Klapphelm · Kinnbügel: hochklappbar · Typischer Einsatz: Touren, Pendeln, Brillenträger · Kennzeichnung: P oder P/J
Jethelm · Kinnbügel: keiner · Typischer Einsatz: Stadt, Roller, Sommer · Kennzeichnung: J
Das Schutzniveau belegt die ECE-22.06-Prüfung des jeweiligen Modells, einen pauschal „sichersten" Helmtyp gibt es nicht.
Motorradhelm für Herren und Damen
Motorradhelme sind Unisex: Entscheidend sind Kopfumfang und Kopfform, nicht das Geschlecht. Viele Modelle gibt es in Größen von XS bis XXL, sodass jede Kopfgröße fündig wird. Die Innenpolster lassen sich bei vielen Helmen anpassen oder tauschen.
Größe finden: Kopfumfang richtig messen
Maßband waagerecht ein bis zwei Zentimeter über den Augenbrauen anlegen. Der Helm sitzt richtig, wenn er fest anliegt, ohne zu drücken, und beim Kopfschütteln nicht wackelt. Im Zweifel die kleinere Größe wählen, das Polster gibt mit der Zeit nach.
ECE 22.06: das musst du wissen
Die ECE 22.06 ist die aktuelle Prüfnorm für Motorradhelme. Die Kennzeichnung sitzt am Aufnäher des Kinnriemens oder im Helmfutter. Ein P steht für die Prüfung mit Kinnbügel, ein J für die Prüfung ohne, die P/J-Doppelhomologation erlaubt beides.
























