Motorradteile
Motorradteile für Transport, Werkstatt und Garage
Bei Bikeroutfit findest du alles, was gebraucht wird, um ein Motorrad zu bewegen, abzustellen und zu sichern: Ständer, Auffahrrampen, Zurrgurte, Rangierhilfen und Transportsicherungen. Dazu kommen Technikteile wie Bremspumpen und Abgasanlagen. Antriebs- und Wartungsteile wie Ketten, Ritzel, Filter oder Bowdenzüge führen wir nicht.
Alltagszubehör wie Schlösser, Halterungen und Pflegemittel steht in der Übersicht Motorradzubehör.
Ein Motorrad allein verladen
Beim Auffahren auf den Anhänger fehlt beides gleichzeitig: eine Standfläche und eine zweite Hand. Vier Teile müssen deshalb zusammenpassen, bevor das Motorrad die Rampe berührt.
- Auffahrrampe – die Länge richtet sich nach der Ladekantenhöhe. Je höher die Kante, desto länger die Rampe, sonst wird der Winkel zu steil und die Maschine setzt auf
- Ständer oder Radwippe – damit die Maschine steht, bevor der erste Gurt sitzt
- Spanngurte – zwei vorn, zwei am Heck
- Gurtschlaufen oder Reifengurt – als Verbindung zwischen Gurt und Motorrad, damit kein Gurt direkt an Anbauteilen zieht
Der Ablauf selbst ist immer derselbe: Rampe anlegen und gegen Verrutschen sichern, dann schieben statt fahren. Vorderrad fixieren. Vorn kreuzweise verzurren und die Gabel dabei leicht einfedern lassen. Heck sichern und nach den ersten Kilometern nachziehen.
Ständer oder Rangierhilfe
Beides schafft Platz in der Garage, löst aber unterschiedliche Aufgaben. Ein Motorradständer hält die Maschine aufrecht. Ausgewählt wird er nach dem Rad, das er aufnimmt: Die Aufnahme muss zur Reifenbreite passen, sonst steht die Maschine unsicher oder das Rad geht gar nicht erst hinein. Für schmale Rollerräder und breite Enduro-Reifen gibt es deshalb eigene Ausführungen.
Eine Rangierhilfe setzt dagegen unter den Seitenständer oder hebt das Heck an, sodass sich das Motorrad quer zur Fahrtrichtung schieben lässt. Ausschlaggebend ist der Platz: Steht die Maschine fest an einem Ort, reicht ein Ständer. Muss sie regelmäßig versetzt werden, braucht es eine Rangierhilfe.
Gurte, Schlaufen und Schienen
Bei den Spanngurten entscheidet der Verschluss. Ratschengurte lassen sich feiner dosieren und halten hohe Spannung. Klemmschlossgurte sind schneller angelegt, üblich bei leichteren Maschinen.
Was zwischen Gurt und Motorrad liegt, steht unter Transportsicherung und Befestigung. Gurtschlaufen schonen den Lack an der Gabelbrücke. Reifengurte fixieren das Vorderrad, ohne die Federung zu belasten. Zurrschienen und Zurrösen schaffen feste Punkte im Anhänger. Der Großteil dieser Teile stammt von Acebikes.
Technikteile
Unter Bremsen und Kupplung stehen Radialpumpen und Bremsbeläge von Brembo. Neu dazu kommen Auspuff- und Abgasanlagen von Akrapovič. Beide Bereiche sind fahrzeuggebunden. Ob ein Artikel passt und welche Konformitätskennzeichnung er trägt, steht in der Produktbeschreibung.
Führt Bikeroutfit Ersatzteile für mein Motorradmodell?
Nur zum Teil. Bikeroutfit führt Ausrüstung für Transport, Werkstatt und Garage sowie Bremstechnik von Brembo und Abgasanlagen von Akrapovič. Ketten, Ritzel, Filter und Bowdenzüge gehören nicht dazu. Alltagszubehör wie Schlösser und Pflegemittel steht unter Motorradzubehör.
Was brauche ich, um ein Motorrad allein auf einen Anhänger zu laden?
Eine Auffahrrampe, etwas zum Fixieren des Vorderrads und vier Spanngurte. Dazu Schlaufen oder ein Reifengurt als Verbindung zum Motorrad, damit die Gurte nicht direkt an Anbauteilen ziehen. Ohne Ständer oder Radwippe braucht es eine zweite Person, die die Maschine hält, bis der erste Gurt sitzt.
Wie verzurre ich mein Motorrad auf dem Anhänger?
Zuerst das Vorderrad fixieren, in einer Radwippe oder mit einem Reifengurt. Dann vorn zwei Gurte kreuzweise nach außen an feste Rahmenpunkte oder an die untere Gabelbrücke führen, nicht an Lenkerarmaturen, Bremsleitungen oder Verkleidungsteile. Die Gabel dabei nur leicht einfedern lassen: ganz zusammengepresst belastet das die Gabel, ohne Vorspannung werden die Gurte bei jeder Bodenwelle schlaff. Anschließend das Heck sichern. Nach den ersten Kilometern lohnt ein Stopp zum Nachziehen, weil sich die Gurte setzen.
Wo befestige ich die Spanngurte am Motorrad?
An festen Punkten am Rahmen oder an der unteren Gabelbrücke. Nicht an Lenkerarmaturen, Bremsleitungen, Zügen oder Verkleidungsteilen, diese Teile sind für Zugkräfte nicht ausgelegt. Gurtschlaufen legen sich um das Bauteil und verhindern, dass der Gurt am Lack scheuert. Welche Punkte am eigenen Modell vorgesehen sind, steht in der Bedienungsanleitung des Herstellers.
Wie viele Spanngurte brauche ich für einen Motorradtransport?
In der Regel vier: zwei vorn kreuzweise, zwei am Heck. Ein Reifengurt am Vorderrad kommt dazu, er ersetzt keinen der vier. Er fixiert das Rad, ohne die Federung dauerhaft zusammenzudrücken.
Brauche ich einen Motorradständer oder eine Rangierhilfe?
Das sind zwei verschiedene Aufgaben. Ein Motorradständer hält die Maschine aufrecht an einem Platz, etwa zum Überwintern oder für Arbeiten am Rad. Eine Rangierhilfe setzt unter den Seitenständer oder hebt das Heck an, sodass sich das Motorrad quer zur Fahrtrichtung schieben lässt. Ausschlaggebend ist der Platz in der Garage: Steht das Motorrad fest an einem Ort, reicht ein Ständer. Muss es regelmäßig versetzt werden, braucht es eine Rangierhilfe.