Leder-Motorradjacken Herren
Die richtige Leder-Motorradjacke finden
Leder-Motorradjacken für Herren verbinden abriebfestes, eng anliegendes Material mit klassischer Optik. Üblich ist Rindsleder, die Protektoren nach EN 1621-1 sitzen an Schultern und Ellbogen. Ein Rückenprotektor nach EN 1621-2 ist je nach Modell nachrüstbar. Die Schutzklasse nach EN 17092 steht auf dem Etikett. Ohne Membran ist Leder wasserabweisend, nicht wasserdicht.
Mehr Wetterschutz bieten die Textil-Motorradjacken, den Überblick gibt der Hub der Motorradjacken. Fahrerinnen finden ihre Modelle bei den Lederjacken für Damen.
Glattleder oder perforiertes Leder?
Belüftung: gering, hält Wind ab
Einsatzzeit: Frühjahr bis Herbst
Typischer Einsatz: Touren und Klassik-Look
Belüftung: Luftdurchlass durch Perforation
Einsatzzeit: warme Monate
Typischer Einsatz: sportliches Fahren im Sommer
Abriebfestigkeit: warum Leder schützt
Leder gilt als besonders abriebfest und sitzt eng am Körper, damit die Protektoren beim Sturz an Ort und Stelle bleiben. Wie viel Schutz ein Modell bietet, zeigt die EN-17092-Klasse auf dem Etikett. Motorradjacken aus Leder und die Motorradjacken der Herren aus Textil tragen dieselbe Kennzeichnung, vergleichbar bleibt es damit immer.
Passform und Einlaufen
Eine Motorrad-Lederjacke für Herren darf beim Kauf straff sitzen. Leder passt sich nach kurzer Einlaufzeit dem Körper an. Probiere die Jacke in Fahrhaltung an und achte darauf, dass die Schulter- und Ellbogenprotektoren am Gelenk bleiben.
Lederpflege
Gepflegtes Leder bleibt geschmeidig. Nutze Lederfett oder das Pflegemittel, das der Hersteller angibt, im Intervall laut Herstellerangabe. Nach Regenfahrten die Jacke bei Zimmertemperatur trocknen lassen, nicht auf der Heizung.
Zweiteiler: Kombination mit der Lederhose
Wer sportlich fährt, kombiniert die Jacke mit einer Leder-Motorradhose. Ein Verbindungsreißverschluss koppelt beide Teile je nach Modell zur Kombi, sodass beim Fahren nichts hochrutscht. Bei uns findest du Leder-Motorradjacken von Modeka, Halvarssons, Trilobite, Segura und Rusty Stitches.
Wie pflege ich eine Leder-Motorradjacke?
Mit Lederfett oder dem Pflegemittel, das der Hersteller angibt, im empfohlenen Intervall. Nach Nässe bei Zimmertemperatur trocknen lassen, nicht auf der Heizung. So bleibt das Leder geschmeidig.
Ist eine Lederjacke im Sommer tauglich?
Perforierte Lederjacken lassen Fahrtwind durch die Lochung an den Körper und eignen sich für warme Monate. Glattleder hält Wind ab und passt besser zu kühleren Tagen. Die Schutzklasse gilt unabhängig von der Perforation, je Etikett des Modells.
Kann ich einen Rückenprotektor nachrüsten?
Bei vielen Modellen ja. Die Jacken haben eine Tasche für einen Rückenprotektor nach EN 1621-2. Ob die Tasche vorhanden ist und welcher Protektor passt, steht in den Produktdetails des jeweiligen Modells.
Ist eine Lederjacke wasserdicht?
Nein. Leder ohne Membran ist wasserabweisend und hält kurze Schauer ab, bei Dauerregen dringt Wasser ein. Für nasse Tage passt eine Textiljacke mit Membran oder eine Regenkombi über der Lederjacke.