Motorradrucksäcke
Den richtigen Motorradrucksack finden
Ein Motorradrucksack transportiert dein Gepäck am Körper, die Maschine bleibt frei von Anbauten. Die wichtigste Entscheidung ist der Verschluss: Modelle mit Rollverschluss gelten laut Herstellern als wasserdicht, Reißverschluss-Rucksäcke brauchen bei Regen eine Hülle. Danach zählt das Volumen, vom kompakten Pendler-Rucksack bis zur Tourengröße.
Soll das Gepäck ans Motorrad statt auf den Rücken, findest du Alternativen bei den Gepäckrollen & Hecktaschen und Tankrucksäcken.
Wasserdicht durch Rollverschluss
Beim Rollverschluss wird die Öffnung mehrfach eingerollt und verschlossen, so kann Wasser nicht eindringen, daher stufen die Hersteller diese Modelle als wasserdicht ein. Ein Bikerrucksack mit Reißverschluss ist flexibler beim Zugriff, braucht bei Dauerregen aber eine Regenhülle. Marken wie der Rucksack-Spezialist Kriega setzen je nach Serie auf beide Systeme.
Volumen wählen: vom Pendeln bis zur Tour
Arbeitsweg und Stadt: Laptop, Wechselkleidung und Kleinkram finden Platz, der Rucksack bleibt schlank am Rücken.
Tagestour bis Wochenende: Regenkombi, Verpflegung und Werkzeug passen hinein, ohne dass das Packmaß ausufert.
Reise und Helmtransport: In diese Klasse passt je nach Modell auch ein Helm, maßgeblich ist die Herstellerangabe.
Rucksack mit Helmfach: den Helm mitnehmen
Wer am Ziel ohne Helm unterwegs sein will, greift zu einem großen Modell oder einem Rucksack mit ausgewiesenem Helmfach. Manche Modelle lösen das über ein erweiterbares Hauptfach, andere über ein Netz an der Front. Ob dein Integralhelm hineinpasst, geben die Hersteller je Modell an.
Pendeln mit Laptop
Für den Arbeitsweg zählt ein gepolstertes Laptopfach, das den Rechner vom Rücken entkoppelt. In Kombination mit Rollverschluss oder Regenhülle kommt die Technik auch bei Schauern trocken an. Brust- und Hüftgurt halten den Rucksack beim Beschleunigen ruhig.
Fester Sitz bei Fahrtwind
Ein Motorradrucksack sitzt enger als ein Alltagsrucksack: Verstellbare Schulterträger, Brustgurt und Hüftgurt verhindern, dass er im Fahrtwind arbeitet oder verrutscht. Packe schwere Dinge nach unten und körpernah, dann bleibt das Fahrgefühl neutral.
Häufige Fragen zu Motorradrucksäcken
Welcher Motorradrucksack ist wasserdicht?
Modelle mit Rollverschluss: Die Öffnung wird mehrfach eingerollt und verschlossen, so gelten sie laut Hersteller als wasserdicht. Rucksäcke mit Reißverschluss brauchen bei Dauerregen eine Regenhülle.
Passt ein Motorradhelm in einen Motorradrucksack?
Nur in große Modelle ab etwa 30 Litern oder in Rucksäcke mit ausgewiesenem Helmfach. Ob ein Integralhelm hineinpasst, steht in der Herstellerangabe zum jeweiligen Modell.
Welcher Rucksack eignet sich zum Pendeln mit Laptop?
Ein Modell mit 15 bis 20 Litern und gepolstertem Laptopfach. Mit Rollverschluss oder Regenhülle bleibt der Rechner auch bei Regen trocken, Brust- und Hüftgurt sorgen für ruhigen Sitz.
Ist Motorradfahren mit Rucksack gefährlich?
Wichtig ist ein enger, ruhiger Sitz: Gurte schließen, Träger straffen und nichts Hartes ungeschützt Richtung Rücken packen. So bleibt der Rucksack auch bei Wind und Bremsmanövern an Ort und Stelle.
Gibt es Motorradrucksäcke für Damen?
Die meisten Modelle sind unisex geschnitten. Über verstellbare Schulterträger, Brust- und Hüftgurt lassen sie sich an schmalere Rücken anpassen, die Rückenlänge steht in den Produktdetails.